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Kerala

Kerala Karte © tropical-travel.de=> www.tropical-Kerala.de

Wenn gegen Ende Mai die schwer beladenen Wolken des Südwest-Monsuns gegen die Westküste Indiens drängen, dann bereiten sich die Menschen in Kerala auf drei dunkle Monate vor, in denen sich Unmengen Regen über das Land ergießen. Die tiefliegenden Wolkenmassen prallen auf die südlichen West-Ghats und quälen sich über die bis 2700m hohen Nilgiri-Berge. Dabei verlieren sie ihre Feuchtigkeit und hüllen die Gipfel in permanenten Nebel. Die 44 Flüsse Keralas haben Mühe, die Wasserfluten gen Ozean zu entsorgen. Alles versinkt in Nässe. Wälder, Felder und Städte werden durchdringend mit dem notwendigen Wasser versorgt, das in der Folge für pralles Wachstum und reiche Ernte sorgen wird. Kerala gehört zu den ertragreichsten Regionen Indiens. Hier wachsen Reis, Bananen, Kokospalmen, Kakao, Pfeffer, Kautschuk, Zuckerrohr, Kaffee und in den höheren Regionen der Bergflanken der weltweit gefragte Tee. Die Berglandschaften und Regenwälder sind von einzigartiger Schönheit und weitestgehend menschenleer, obwohl die Küstenregion zu den am dichtesten besiedelten Gebieten Indiens zählt. In den großen Nationalparks Nagarhole, Bandipur, Eravikulam, Periyar und Kalakkad-Mundanthurai im Innern der südlichen Ausläufer der West-Ghats leben wilde Elefanten, Leoparden, Großwild und vereinzelte Tiger. Die Küsten Keralas sind berühmt für ihre schönen Sandstrände bei Kovalam und Varkala, und die Backwaters hinter Kochi (Cochin) sind in ihrer Art einzigartig in der Welt. Sie sind ein Gebiet von Wasserwegen und Flüssen, die sich wie ein riesiges Labyrinth durch das Hinterland ziehen, gesäumt von tausenden Kokospalmen und landwirtschaftlichen Anbauflächen. Eine Bootstour durch diese wildromantische Wasserwelt gehört zu den absoluten Highlights einer Keralareise.

Die Stadt Kochi (Cochin) ist eine von vielen Küsten- und Hafenstädten Keralas, die schon seit der Antike überregional bekannt sind, landeten hier bereits Ägypter, Griechen und Römer auf der Suche nach Gewürzen und Handelspartnern. Kochi besteht aus mehreren Teilen und Inseln, die nur mit Booten verbunden sind. Die kleinen Gassen, die von Portugiesen, Holländern und Briten angelegt wurden, haben noch immer kolonialen Charme. Bekannt sind aber v.a. die chinesischen Fischernetze an der Nordpromenade und Hafeneinfahrt, die heute allerdings wohl eher Touristenattraktion, als effektives Fischfanginstrumentarium sind.
Neben Kochi hat auch die Hauptstadt Keralas Thiruvananthapuram (Trivandrum) einen internationalen Flughafen. In Trivandrum lohnt nicht nur der Besuch des großen Botanischen Gartens, hier bekommt man auch ausreichend Einblick in die reiche Geschichte und Kultur des südwestlichen Bundesstaates. Nur wenige Kilometer südlich der Stadt beginnen die schönen langen Sandstrände, deren bekanntester der Kovalam Beach ist. Hier findet man eine große Auswahl an Hotels aller Kategorien. Wer es etwas ruhiger mag, braucht nur den nächsten oder übernächsten Strand anzusteuern. Herrliche Sonnenuntergänge sind an allen Stränden garantiert. Wie Sri Lanka, hat sich auch Kerala auf Ayurveda-Kuren eingestellt, und etliche Hotels bieten ihrem internationalen Publikum professionelle Ayurveda-Wellness an. Am Somatheeram Beach südlich von Kovalam befinden sich entsprechend spezialisierte Hotels.

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Zu den schönsten Nationalparks Südindiens gehören zweifellos die Schutzgebiete der südlichen Westghats, der Nagarhole Nationalpark und der Bandipur Nationalpark, sowie die Wildschutzgebiete Wayanad und Mudumalai. Hier leben v.a. wilde Elefanten, Großwild, verschiedenste Affenarten, hunderte Vogel- und tausende Insektenarten. Auch einige Tiger sollen hier noch durch ihre Reviere streifen. Diese Parks können am besten von Mysore (Karnataka) und von Calicut (Kerala) aus erreicht werden.
Zum Dschungel-Trecking eignet sich besonders auch der im südlichen Kerala gelegene Periyar Nationalpark. Ein künstlicher Seen lockt auch viele Einheimische in die überreiche Natur der Cardamom-Berge, die hier bis über 2000m hoch reichen. Etwas nördlicher erstreckt sich der Eravikulam Nationalpark rund um den 2695m hohen Anamudi, den höchsten Gipfel Südindiens. Der jüngste Nationalpark nennt sich Silent Valley und schützt ein nahezu unberührtes Gebirgstal mit eine außerordentlich großen Vielzahl an Vögeln, Insekten (besonders Schmetterlinge) und seltenen Dschungelpflanzen.

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